Alle Artikel aus dem Jahr 2010



Dezember 2010 - Schwerpunktthema

Low Latency Networks: Nutzungsorientierte Aspekte und Einbindung Virtueller Systeme

In der November-Ausgabe des Netzwerk Insiders haben wir die unterschiedlichen Architekturen, die zur Schaffung latenzarmer Netze hinreichender Skalierbarkeit benutzt werden können, kennengelernt. In diesem Teil vertiefen wir das noch in ein paar Richtungen.



Dezember 2010 - Zweitthema

Die Service-Spezifikation - das A & O der Service-Erbringung

Zum Thema IT Service Management wird ITIL (IT Infrastructure Library) regelmäßig als das maßgebliche Prozess-Framework angeführt. Dabei fehlen in ITIL wesentliche Elemente für die Erbringung von geschäftsrelevanten ICT-basierten Business Support Services (ICTBSS), vor allem
 die konsequente Ausrichtung auf die
    Service-Konsumenten,
 eine einheitliche Methode für die Service-Spezifizierung
   mitsamt einer Vorlage für Service-Spezifikationen,
 ein vollständiges Service-Erbringungsmodell mit
   allen beteiligten Hauptrollen,
 eine ausgearbeitete Vorlage für den
   Service-Erbringungsprozess.



Dezember 2010 - Geleit

Microsoft lässt TK-Hersteller und Cisco alt aussehen, aber reicht das aus?

Microsoft hat im Rahmen des ComConsult Voice-, Video- und Kollaborations-Forums 2010 den neuen Lync-Server (früher OCS) vorgestellt und sich im Vorfeld des Forums auch der Evaluierung durch ComConsult Research und UBN/Frau Borowka gestellt. Vereinfacht formuliert ist der Lync-Server das erste ernst zu nehmende Produkt Microsofts mit Anspruch auf Vollständigkeit im Bereich Unified Communications. Die vorhergehenden Versionen, die noch unter dem Namen OCS liefen, waren aus heutiger Sicht „Work in Progress“ und Antesten der Reaktionen im Markt. Der Lync-Server greift viele der Forderungen von Benutzern und auch viele der Kritikpunkte von ComConsult Research am OCS auf und realisiert zum ersten Mal eine runde Lösung.



November 2010 - Schwerpunktthema

Neue Netzwerk-Architekturen im Rechenzentrum: ScaleOut verdrängt die traditionellen ScaleUp-Strukturen

In dem am 27.09.2010 veröffentlichten Insider-Online-Artikel hatten wir uns neben generellen Aussagen zur Latenz den konstruktiven Aspekten latenzarmer Komponenten bis hin zu Switches und Adapterkarten und der Frage der erweiterten Konvergenz gewidmet. Diese schönen Komponenten nutzen jedoch alle nichts, wenn man sie nicht geeignet anordnet. Eine Ablösung von STP durch TRILL oder PLSB ist zwar nett, macht aber noch keine Architektur.



November 2010 - Zweitthema

VMware verspricht eine wolkige Zukunft Informationen von der VMworld 2010

Die VMworld 2010 ist in San Francisco mit einem neuen Teilnehmerrekord zu Ende gegangen. VMware spricht von über 17.000 Teilnehmern an der viertägigen Veranstaltung. Das Motto „Virtual Roads, Actual Clouds“ verrät die grobe Richtung und während der Veranstaltung wurde jedem Teilnehmer mehr als deutlich gemacht, worin VMware die Zukunft sieht: Cloud Computing ist DER Mega-Trend und VMware möchte ihn als Marktführer anführen.



November 2010 - Geleit

IBM attackiert Cisco: Was passiert im Rechenzentrum?

„Gestern noch“ wurde IPv6 gerne im Rahmen der Systemhärtung gezielt deaktiviert. Mittlerweile hört und liest man z.B. von Überlegungen, ob man nicht mit einem ohnehin anstehenden Wechsel auf Windows 7 „Nägel mit Köpfen“ machen und auch gleich auf IPv6 übergehen soll. Geht das so einfach, gar nebenbei?



Oktober 2010 - Schwerpunktthema

Vorbereitung auf IPv6 - Erfolgsfaktoren und (erste) Praxiseinblicke

„Gestern noch“ wurde IPv6 gerne im Rahmen der Systemhärtung gezielt deaktiviert. Mittlerweile hört und liest man z.B. von Überlegungen, ob man nicht mit einem ohnehin anstehenden Wechsel auf Windows 7 „Nägel mit Köpfen“ machen und auch gleich auf IPv6 übergehen soll. Geht das so einfach, gar nebenbei?



Oktober 2010 - Zweitthema

Neue Technologien bereiten den Weg für Video für die Masse im Unternehmen vor

Unternehmen erwarten immer bessere IP-Videoqualität sowohl über ihr firmeninternes Netz als auch über das Internet zu immer günstigeren Preisen an immer mehr Endgeräte. Technologien und Standards der nächsten Generation wie AVC, High Profile und SVC sind vor diesem Hintergrund von zentraler Bedeutung. Im folgenden Artikel erfahren Sie, was hinter diesen Technologien steckt und welche Bedeutung Sie ihnen schenken sollten.



Oktober 2010 - Geleit

Das Telefon der Zukunft wird den Wettbewerb entscheiden, oder: wie kann der UC-Supergau vermieden werden?

Die Diskussion über die Bedeutung und Notwendigkeit von Hardware-Telefonen ist so alt wie die IP-Telefonie. Mit Unified Communications hat sie ihren Höhepunkt erreicht. Unified Communications umfasst so viele Funktionen, dass automatisch die Frage entsteht, mit welcher Art von Endgeräte-Technologie dieses Portfolio denn betrieben werden soll.



September 2010 - Schwerpunktthema

Virtualisierung: Unified Communications in virtuellen IT-Umgebungen

Unified Communications und Virtualisierung waren bisher Themen, denen nicht unbedingt eine thematische Nähe zugesagt wurde. Die Anforderungen an eine Echtzeitkommunikation schienen nicht vereinbar zu sein mit einer Konsolidierung von Ressourcen, wie es z.B. die Server-Virtualisierung ermöglicht. Neben den Möglichkeiten und Grenzen einer virtualisierten UC-Umgebung beleuchtet der Artikel die Produkte gängiger TK/UC-Anbieter sowie den Einsatz von UC-Applikationen in Terminal-Server-Umgebungen speziell auf Basis von Citrix.



September 2010 - Zweitthema

Einbindung von Servern in das RZ-Netz

Die meisten Fehler in Rechenzentrumsnetzen sind nach Erfahrungen unserer Troubleshooting Teams auf Mängel in der Koordination zwischen der Konfiguration der Netzkomponenten und der netzbezogenen Konfiguration von Servern zurückzuführen. Dabei können manche solche Fehler Auswirkungen weit über den einzelnen Server haben, an dem die Konfiguration vorgenommen wurde. Ganze Subnetze oder sogar ganze RZ-Netze können von einem solchen Fehler betroffen sein.



September 2010 - Geleit

UC-System-Architekturen, RZ-Infrastrukturen und Virtualisierung wachsen zusammen

Analysiert man die Infrastruktur-Anforderungen moderner Web-Architekturen und von zukünftigen Unified Communications-Lösungen inklusive Sprache und Video, dann stellt man schnell fest, dass diese Anforderungen fast identisch sind. Betrachtet man dazu die Entwicklung auf der Herstellerseite, dann liegt die Prognose nahe, dass UC-Architekturen innerhalb der nächsten fünf Jahre komplett virtualisiert werden.



August 2010 - Schwerpunktthema

100 G: Standards, Varianten, Technologien, Anwendung und Produkte

Der Standard IEEE 802.3ba für 40 und 100 GbE ist seit Frühjahr 2010 fertig. Wie beim 10 GbE-Standard ist nur ein Teil der Varianten für Corporate Networks sinnvoll. Außerdem bleibt ein Teil der Spezifikationen schon jetzt hinter den tatsächlichen Möglichkeiten der integrierten optischen Übertragungstechnik zurück. Dennoch schafft er Planungssicherheit und unterlegt die Forderung nach „100 G-readyness“ mit Komponenten. Anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels lässt sich die gute Energie-Effizienz von 100 G zeigen. Schließlich werfen wir einen kurzen Blick auf die neuesten „100 G-ready“ Switch-Strategien der einschlägigen Hersteller.



August 2010 - Zweitthema

Ist der SharePoint Server 2010 ein Grund für den Wechsel von IBM zu Microsoft?

In den vergangenen drei Jahren sind nach Aussage von Microsoft in Deutschland mehr als 1,1 Millionen Nutzer von IBM Notes auf Microsoft-Exchange migriert. Mit Sharepoint konnte Microsoft ebenfalls ganz erhebliche Zuwächse verzeichnen und seinen Marktanteil gerade im Large-Enterprise-Segment ausbauen. Noch mehr Schwung wird vermutlich der Office Communications Server in der kommenden „Wave 14“ oder zum Teil auch „PBX Killer“ genannten Version in diese Entwicklung bringen. Welche Gründe hat das? Warum kann Microsoft mit seiner Unified Communications & Collaborations Lösung (UCC-Lösung) bei den Nutzern derart punkten?



August 2010 - Geleit

Cloud Computing: Manipulation des Marktes?

Betrachtet man viele der Veröffentlichungen der letzten Wochen und Monate, dann besteht kein Zweifel daran: Cloud Computing ist unsere Zukunft. Nun habe ich mich an dieser Stelle schon einmal vor einigen Monaten sehr negativ zu Cloud Computing geäußert. Und tatsächlich haben wir den Markt und die technischen Entwicklungen während dieser Zeit sehr sorgfältig beobachtet und analysiert. Dabei fällt auf, dass wir es hier mit sehr unterschiedlichen Interessen-Gruppen zu tun haben. Und in der Tat, je nachdem zu welcher Gruppe Sie gehören, kann Cloud Computing der Weg in eine vielversprechende Zukunft sein. Um das auch gleich zu sagen, wird dies für viele Normal-Unternehmen - was immer das auch sein mag - nicht der Fall sein.



Juli 2010 - Schwerpunktthema

Evolution der RZ-Netze: Konvergenz und Konzentration - Teil 2: Analyse von 10 GbE mit und ohne Priorisierung

Im Rahmen des Netzwerk-Redesign Forums 2010 wurden von Dr. Suppan einige Thesen aufgestellt, die auf den ersten Blick teilweise nicht unstrittig sind und erhebliche Bedeutung für die Auswahlkriterien zukünftiger Core-Switches haben. Daher bedürfen sie einer weiteren Analyse. Eine Diskussion dieser Thesen nur auf der Grundlage mündlicher Aussagen der Beteiligten, die auf dem jeweiligen individuell geprägten Verständnis der zur Diskussion stehenden Verfahren beruht, führt nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Also muss teilweise auf eine mathematische Analyse zurückgegriffen werden. Es zeigt sich, dass die Thesen nicht nur verifiziert werden können, sondern eine wesentlich weiter reichende Bedeutung haben, als man zunächst annehmen könnte.



Juli 2010 - Zweitthema

IP Version 6 - das Internet der nächsten Generation (Teil 3)

In Teil 3 dieses Artikels lesen Sie:
 was die Migration für Server, Endgeräte und Router bedeutet
 welche Alternativen für Standort-Designs möglich sind 
 welche Kernfunktionen und Tools unterstützt werden sollten
 wo es mögliche Probleme mit IPv6 gibt
 wie sich der IPv6 Markt darstellt
 welches abschließende Fazit zu ziehen ist



Juli 2010 - Geleit

Wireless Netzwerke: eine echte Herausforderung kommt auf uns zu!

Als wir mit der Planung von Wireless-Netzwerken begonnen hatten, war die Dichte von Teilnehmern in den einzelnen Funkzellen sehr gering. Entsprechend niedrig war die Auslastung der Wireless-Infrastruktur und damit direkt verbunden auch die Zahl der Probleme. Zwar gab es immer wieder Diskussionen über die Ablösung von Kabeln durch Wireless-Netzwerke und somit den Übergang zu einer flächendeckenden Infrastruktur mit hoher Sichte, aber dazu ist es bisher nicht gekommen. Trotzdem ist der Markt in Bewegung, die Zeit der einfachen und wenig ausgelasteten Zellen ist mehr und mehr vorbei. Wir brauchen für sichere Investitionen eine klare Prognose für die zukünftige Entwicklung...



Juni 2010 - Schwerpunktthema

Evolution der RZ-Netze: Konvergenz und Konzentration - Teil 1: Neue Anforderungen erfordern neue Antworten

Noch nie hat es eine Zeit gegeben, in der so viele neue Anforderungen gleichzeitig auf die RZ-Netze zukommen. Web-Architekturen, Virtualisierung, I/O-Konsolidierung und Speicher-Konvergenz sind hier die wichtigsten Schlagworte. Durch sie wird das RZ-Netz zum Systembus. Aber was heißt das für Bandbreite, Latenz, Reaktionsfähigkeit, Sicherheit, Struktur und Betrieb? Es gibt ungefähr 20 neue Standards von 40/100 GbE bis hin zu PLSB und TRILL, die alle in irgendeiner Weise zur Lösung beitragen. Aber wie genau? Welche Kombinationen sind sinnvoll, was ist eher überflüssig? Und schließlich: welche Systeme unterstützen diese ganzen Neuheiten? Bestehende Systeme können hier schnell an Leistungsgrenzen stoßen und zwar nicht nur hinsichtlich der puren Bandbreite.



Juni 2010 - Zweitthema

Erfordern Infrastruktur-Maßnahmen Windows 7?

Nachdem sich während der Wirtschaftkrise viele Unternehmen große Zurückhaltung auferlegt haben, werden inzwischen wieder weitreichend Investitionen in Netzwerk- und Rechenzentrums-Infrastruktur geplant. Der Einsatz von IPv6, die Einführung von 802.1X, Unified Communications und Virtualisierung sowie der Ausbau des zentralen Managements sind Themen, die unsere Kunden derzeit intensiv bewegen. Doch sind diese Aspekte ohne die Einführung neuer Server- und Client-Betriebssysteme überhaupt realisierbar? Und wie passt das am 22. Oktober 2009 erschienene Microsoft-Betriebssystem Windows 7, das aufgrund des geringen Marktanteils von Windows Vista als faktischer Nachfolger von Windows XP gelten kann, in dieses Bild?



Juni 2010 - Geleit

Brauchen wir QoS? Immer noch kontrovers!

„Niemand braucht QoS im LAN“ ist immer noch das am häufigsten gesehene Video bei ComConsult-Study.tv (dieses Video ist kostenfrei für alle zugänglich). Auch auf dem gerade beendeten ComConsult Redesign Forum 2010 war das Thema ein kontrovers gesehener Diskussions-Punkt. Im Prinzip stehen sich zwei Kern-Meinungen scheinbar unversöhnlich gegenüber:...



Mai 2010 - Schwerpunktthema

Kommt der Durchbruch für die Netzzugangskontrolle mit IEEE 802.1X-2010?

Ende Februar 2010 wurde die lang erwartete Neuauflage des Standards IEEE 802.1X zur Port-basierten Netzzugangskontrolle verabschiedet. Mit dieser Neuauflage sind Lücken in der Fassung von 2004 geschlossen und entscheidende Funktionen ergänzt worden. Mit IEEE 802.1X-2010 hat der Werkzeugkasten für die Absicherung von LANs im Campus- und Datacenter-Bereich endlich eine Form angenommen, die den extrem hohen Anforderungen an Leistung und Skalierbarkeit effektiv begegnen kann.



Mai 2010 - Zweitthema

Microsoft Exchange 2010: Hochverfügbarkeit On-Premise oder als Hosted-Service

Flexibilität, kürzere Reaktionszeiten und laufende Prozessoptimierung bei stetig steigendem Kommunikationsbedarf sind die Ziele einer verbesserten Unternehmensstrategie. Mit zunehmender Verbreitung IP-basierter Kommunikationslösungen unter dem Begriff Unified Communications / Collaboration (UCC) gewinnen auch E-Mail, Kalender, Kontakte und andere klassische Kommunikationswerkzeuge weiter an Bedeutung. IBM und Microsoft bieten mit ihren Messaging-Lösungen mehr als nur Bindeglieder zu UCC-Installationen. Vielmehr haben sich Exchange und Notes fast schon zu ausgewachsenen Groupware-Lösungen entwickelt...



Mai 2010 - Geleit

Das Netzwerk wird zum Systembus: hin zur Matrix der kürzesten Wege!

Letzte Woche ging das ComConsult Netzwerk-Redesign Forum 2010 zu Ende. Die starke Veränderung der Anforderungen an Netzwerke und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Eignung von Komponenten stand im Mittelpunkt des Forums. Viele neue Switching-Standards sind momentan in Bearbeitung. Auf dem Forum gab es klare Bekenntnisse der anwesenden Hersteller in Richtung dieser Standards und ihrer Umsetzung in 2010 und 2011. Dabei wurde auch deutlich, dass einige dieser Standards Hardware-abhängig sind, also in bestehenden Netzwerk-Komponenten nicht nachgerüstet werden können. Auch beim Neukauf ist momentan Vorsicht geboten, da je nach Hersteller die nächste Generation von Komponenten, die alle diese Standards erfüllt, erst stufenweise in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf den Markt kommen wird. Einige wenige existierende Produkte erfüllen alle Anforderungen bereits jetzt...



April 2010 - Schwerpunktthema

Virtualisierung: Virtual Desktop Infrastructure - steht das Rechenzentrum vor dem Kollaps?

Nach der erfolgreichen Virtualisierung des Serverumfelds und den damit verbundenen Konsolidierungsvorteilen steht nun in vielen Unternehmen die Virtualisierung der Client-Seite an. Auch hier locken eine flexiblere, einfachere Administration, mehr Energieeffizienz und ein höherer Sicherheitsgrad über die zentralisierten Daten. Doch welche Anforderungen stehen dem im Rechenzentrum gegenüber? Müssen die Rechenzentren von morgen einem völlig anderen Design unterliegen, um die Ansprüche einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) bedienen zu können?



April 2010 - Zweitthema

IP Version 6 - das Internet der nächsten Generation (Teil 2)

Aktuell fließt immer noch ein erheblicher Aufwand in die statische oder automatische Konfiguration von IP-Endgeräten / IP Hosts (IP-Adresse, Maske, Default Gateway und weitere Optionen). Um diesen Betriebsaufwand für IPv6 zu reduzieren, wurden Mechanismen festgelegt, die eine Autokonfiguration der Endgeräte erlauben. Die explizite Konfiguration von IP-Adressen und Router-Einträgen in End-geräten sollen künftig entfallen - diesen Job regelt das IPv6-Protokoll dynamisch und selbstlernend:  Bei der Autokonfiguration wird nach dem Booten von IP dynamisch eine Link-lokale Adresse festgelegt, die netzweit eindeutig, aber nicht fix im Endgerät konfiguriert ist. Darüber hinaus werden weitere für die Kommunikationsfähigkeit erforderliche Parameter wie „nächster Router“, MTU, Hop Limit etc. in Erfahrung gebracht. Die IPv6 Standardisierung bezeichnet Endgeräte / IP Hosts als „Station“. Dieser Artikel übernimmt im nachfolgenden Text diese Diktion...



April 2010 - Geleit

Der Wechsel auf IPv6 muss jetzt starten!

Die Diskussion über IPv6 ist jetzt fast 10 Jahre alt. Genauso alt sind die Prog-nosen, wann der IPv4-Adressraum so langsam ausgehen wird. Tatsache ist, dass einige der Megatrends der letzten Jahre erheblichen Einfluss auf diese Entwicklung haben...



März 2010 - Schwerpunktthema

Microsoft SharePoint Server: Spielzeug für die IT oder sinnvolles Hilfsmittel im Unternehmen?

Für die IT-Verantwortlichen von Konzernen, aber zunehmend auch von mittelständischen Unternehmen ist die Prozessoptimierung immer mehr in den Fokus gerückt. Anders sind effiziente Strukturen und Arbeitsabläufe kaum noch zu gewährleisten. Für einen CIO ist das geradezu zur Daseinsberechtigung geworden. Ein wesentlicher Be-standteil ist dabei die Verbesserung der Zusammenarbeit über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg, aber auch mit Zulieferern oder Dienstleistern. In der Regel müssen dazu Dokumente gemeinsam bearbeitet, ausgetauscht, indiziert und durchsucht, aber auch Fragen diskutiert, Wissen vermittelt oder Erfahrungen vervielfältigt werden können. Es gibt kaum Schlimmeres, als Arbeit schlecht, doppelt oder dreifach zu machen, weil nichts von der Existenz entsprechender Vorarbeiten bekannt ist. Gefragt ist also ein geeignetes Wissensmanagement in Kombination mit umfangreichen Möglichkeiten zur möglichst Medienbruch-freien Zusammenarbeit. Das alles wird unter dem Begriff Kollaboration verstanden...



März 2010 - Zweittthema

ITU-T G.709: Integrationsstandard für Provider-Netze

Viele Diskussionen im Zusammenhang der Weiterentwicklung von Provider-Systemen waren in den letzten Jahren stark von der Diskussion bestimmt, ob man nicht die Kombination aus DWDM/SONET und MPLS z.B. durch Carrier Ethernet ablösen könne. Wenn überhaupt, wird diese Ablösung viele Jahre dauern. In der Zwischenzeit müssen wir uns darauf einrichten, dass eigentlich alle Systeme, die es gibt, miteinander koexistieren werden. Eine dabei oftmals vernachlässigte Fragestellung ist, wie eine Zusammenschaltung unterschiedlicher Systeme eigentlich sinnvoll benutzt und gesteuert werden kann. Dafür gibt es seit fast zehn Jahren einen Standard, nämlich G.709, der jetzt endlich ins allgemeine Bewusstsein rückt....



März 2010 - Geleit

Virtualisierung: wer ist Schuld, wenn es nicht funktioniert?

Die Vorteile der Virtualisierung von Servern sind so groß, der ROI so schnell, dass sich kaum ein Unternehmen dieser Technologie entziehen kann. Der Bereich der Desktop-Virtualisierung muss sicher mit erheblich mehr Vorsicht betrachtet werden, zu groß sind hier die Potenziale, die im Betrieb normaler Desktops bestehen. Aber auch hier wird es viele Unternehmen geben, für die Desktop-Virtualisierung insbesondere bei stark verteilten Installationen in Kombination mit grafisch einfachen Anwendungen eine erhebliche Bereicherung ist....



Februar 2010 - Zweitthema

Macht Carrier-Ethernet das WAN zum LAN?

Weitverkehrsnetze (Wide Area Networks, WAN) und die ihnen zugrundeliegenden Technologien unterliegen seit einigen Jahren einem kontinuierlichen Wandel. Ausgehend von verbindungsbasierten Ansätzen auf Basis von TDM (Time Division Multiplex) mit aus heutiger Sicht - und vor allem im Licht heutiger applikations- und prozessbedingter Anforderungen - extrem geringen Übertragungsraten bei gleichzeitig hohen Kosten geht die Tendenz hin zu breitbandigen Netzanschlüssen basierend auf preisgünstiger Ethernet-Technik. Das WAN nähert sich damit technologisch immer mehr dem LAN (Local Area Network) an, so dass ein Verschwimmen oder gar Verschwinden der Grenzen zwischen diesen beiden Netzklassen scheinbar nicht nur bloß eine Frage der Zeit ist, sondern dies gar heute schon machbar erscheint...



Februar 2010 - Schwerpunktthema

Mehr Bandbreite im RZ mit Virtual I/O und optimierten Prozessorarchitekturen

Bisher setzen virtuelle Systeme auf I/O-Architekturen auf, die noch aus der nicht-virtuellen Vergangenheit stammen. Nun kommen zum ersten Mal neue Standards auf den Markt, die speziell für virtuelle Umgebungen entwickelt wurden. Sie integrieren eine deutlich verbesserte Konfiguration, mehr Sicherheit zwischen virtuellen Maschinen und deutlich mehr Leistung. Dieser Artikel informiert über diese hochaktuellen Entwicklungen. Lesen Sie, welche Bandbreiten in Zukunft im Rechenzentrum möglich sind...



Februar 2010 - Geleit

Der iPad: Fortschritt für Unternehmen

Apple hat mit der Vorstellung des lange diskutierten iPads mal wieder erfolgreich den Markt aufgemischt. Das Gerät wirkt wie ein großes iPhone, tatsächlich aber generiert es einen neuen Typ von Endgerät, der auch zur Nutzung in den Unternehmen analysiert werden muss...



Januar 2010 - Schwerpunktthema

Glasfaserstrecken richtig messen

Zugegeben, die Durchführung einer Glasfasermessung ist nicht unbedingt ein Thema, welches völlig neu und damit unbekannt ist. Doch stellt sich im Rahmen von vielen Projekten und auch Fachseminaren immer wieder heraus, dass diese Verfahren falsch angewendet werden bzw. die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren nicht bewusst sind. Trotz vorhandener Standardisierungen und langjähriger Erfahrung mit den unterschiedlichen Messverfahren wird im Rahmen von Fehlersuche oder Abnahmemessung weiterhin heftigst diskutiert, was die richtige Methode ist. Der nachfolgende Artikel widmet sich diesem Thema und verhilft damit möglicherweise dem ein oder anderen zum besseren Verständnis...



Januar 2010 - Zweitthema

IP Version 6 - das Internet der nächsten Generation

Der vorhandene IPv4-Adressraum wird in den nächsten 2 Jahren erschöpft sein. Provider stellen weltweit auf IP Next Generation (IPng, Pv6) um. Damit werden mehr und mehr Dienste im Web nur über IPv6 ansprechbar sein. Für die Unternehmen entsteht unvermeidbar ein Mischbetrieb aus IPv4 und IPv6. Die Frage, ob, wann und wie im Unternehmen umgestellt werden soll, ist nun unvermeidbar...



Januar 2010 - Geleit

Wenn Wissen für Sie wichtig ist: ComConsult-Study.tv

Mehr Effizienz in den Unternehmen und die Ausrichtung an globalen Märkten erfordern mehr und mehr Technologie-Einsatz. Mit dem zunehmenden Technologie-Einsatz steigt der Bedarf nach Wissen in den Unternehmen. Nach wie vor ist die alte Regel gültig, dass sich das Wissen, das uns umgibt, alle 2 Jahre verdoppelt...



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Cisco versus Microsoft -
Wer hat die bessere Unified Communications-Lösung?

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